Wahrhaftig bist du göttlich
in deinem Wesenskern. Wie ein unscheinbarer Same, der zur prachtvollen Blüte heranwächst – einzigartig und von unschätzbarem Wert.
Zu einem strahlenden Schwan heranreift, dessen Schönheit jedes Betrachters Augen erfreut.
Vergleichbar mit einem wertvollen Schmuckstück, einzigartig in seinem Dasein und von unschätzbarem Wert.
Alles ist perfekt in seiner individuellen Art. Ohne dass es etwas hinzuzufügen gilt.
Es liegt stets an uns selbst zu erkennen, was wir in Tat und Wahrheit vor uns liegen haben. Wer wir tatsächlich sind und was uns das Leben in seiner Schlichtheit, einfach so, ohne im Gegenzug etwas dafür zurückzuverlangen, fortlaufend schenkt.
Deswegen sollten wir uns pausenlos in der Dankbarkeit üben – für die großen wie die kleinen Dinge gleichermaßen.
Denn es gilt, die Fülle des Lebens wahrhaftig zu schätzen und sich demütig und voller Wertschätzung vor dem zu verneigen, was uns alles so selbstverständlich und in einer immensen Vielfalt als auch Üppigkeit einfach so zuteil.
Oder aber streben wir hingegen nach immer noch mehr? Restlos gefangen im niedrigschwingenden Mangelgedanken, weil uns insbesondere der klägliche Futterneid plagt und wir das beklemmende Gefühl haben, dass wir stets zu kurz kommen könnten?
Auch dann, wenn uns unser Hab und Gut bereits zu erdrücken erscheint? Indes kaum noch ein freier Platz noch eine leere Ecke in unserem Zuhause und damit in unserem Leben zu finden ist.
Wahrhaftig bist du
göttlich
in deinem
Wesenskern.
Währenddessen füttern wir unser nimmersattes Ego, getrieben von der Habgier, beharrlich weiter – statt dass wir die tatsächliche Fülle und den wahren Wert in unserem Leben zu erkennen vermögen.
Jedoch gibt es keinen Zweifel, dass die Sachdinge uns nie derart erfüllen werden wie ein geschenkter Augenblick in der Natur, nährende Herzens-Begegnungen oder aber die unzähligen Präsente des Lebens.
Wie zum Beispiel:
- Ein Berührtsein durch den Sonnenaufgang, wenn ein neuer Tag erwacht.
- Der fröhliche Gesang der Vögel, die uns lieblich den taufrischen Morgen ankünden.
- Ein warmes Lächeln von einem uns unbekannten Menschen, das uns entgegenstrahlt, einfach so, weil wir sind, wie wir sind, und unser Gegenüber von Herzen gerne gibt.
Dergleichen Beispiele finden sich noch zahlreich, wenn wir mit offenem Herzen durchs Leben gehen.
Die Kunst liegt darin, auch in den kleinen Dingen die ganz Großen zu erkennen.
LICHTVOLLER IMPULS
Mit dieser Haltung – Wertschätzung als Gnade anzuerkennen – durch unser Leben zu schreiten, macht uns wahrhaftig nicht nur im Herzen reich, sondern zugleich auf allen Ebenen unseres Daseins.
